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	<title>formable &#187; induktion</title>
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		<title>electrify</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 20:58:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ Kabelloses Arbeiten mit einem Induktionstisch Jedes elektronische Gerät braucht Strom. Wie praktisches wäre es, wenn wir dabei auf lästigen Kabelsalat und ewiges Adapter suchen verzichten können. Electrify gibt einen Einblick [&#8230;]]]></description>
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<div class="column">
<p> Kabelloses Arbeiten mit einem Induktionstisch</p>
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<p><span id="more-195"></span></p>
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<p>Jedes elektronische Gerät braucht Strom. Wie praktisches wäre es, wenn wir dabei auf lästigen Kabelsalat und ewiges Adapter suchen verzichten können. Electrify gibt einen Einblick in die Zukunft des Arbeitens. Strom wird durch Induktion übertragen und macht die Kabel dadurch überflüssig.</p>
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<p>Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten: Sowohl für den User als auch für den Gestalter. Ein Handy oder Laptop können automatisch geladen werden, wenn sie auf dem Arbeitstisch stehen. Eine Leuchte oder ein Ventilator können nicht nur auf das Kabel, sondern auch auf den Schalter verzichten. Das An- und Ausschalten lässt sich über die Geometrie lösen: Indem die Form rotiert wird, lässt sich das Objekt dimmen. Der Schreibtisch besteht aus einem Stahlgestell, in das eine hölzerne Tischplatte eingelassen ist. Diese dient der Aussteifung und beherbergt die Induktionsspulen, die für kabellose Stromübertragung sorgen. Welcome to the future!</p>
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<p>Design</p>
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<div class="column">
<p>Der Induktionstisch soll von der äußeren Erscheinung schlicht und zurückhaltend wirken und seine technische Finesse erst auf den zweiten Blick preisgeben. Er spielt mit der Kombination aus hartem Metall und warmen Holz. Er besteht aus einer pulverbeschichteten Stahlkonstruktion, die schlank und stabil zugleich ist. Die Beine und Profile werden einfach durch Eckverbinder zusammengehalten und ergeben dann eine einheitliche Ober- fläche. Die Radien des Tisches orientieren sich an der Größe der Spulen, die darin enthalten sind. Da ein mag- netisches Feld nie in ein Rechteck gewunden werden kann, bietet es sich an ganz auf Ecken zu verzichten.</p>
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<div class="column">
<p>In das Gestell werden zwei Birkenholztischplatten eingelassen. Dadurch wird die Konstruktion ausgesteift und muss nicht mal mehr verschraubt werden. Gleichzeitig lassen sich die Tischplatten auch jederzeit unkompliziert wieder herausnehmen. Eine Fase sorgt dafür, dass die Platten bündig in das Gestell einrasten, so können keine Krümmel zwischen rutschen und es entsteht keine scharfe Kante.</p>
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<div class="column">
<p>Damit die Erscheinung des Tisches leichter wirkt, laufen die Beine konisch zusammen und sind innen ab- geflacht. Damit sie dennoch gut zu produzieren sind bleibt der Radius der Beine immer der gleiche und ist einfach nur schräg angeschnitten. Der Tisch hat außerdem schmale Holzfüße bekommen, um den Boden zu schonen. Diese sind in der Höhe anpassbar, um die Unebenheiten, zum Beispiel bei einem Altbaufußboden, auszugleichen. Damit haben Bierdeckel zur Justierung ausgedient.</p>
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<p>Schreibtischleuchte</p>
<p>Die Schreibtischleuchte muss hoch genug sein, um den Kernarbeitsplatz auszuleuchten. Gleichzeitig soll sie sehr gut zu fokussieren sein. Die Kegelform bietet hier einige Vorteile: Der Schwerpunkt der Leuchte rückt nach unten, dadurch kann das Objekt gut geneigt und damit fokussiert werden. Die Elektronik befindet sich ebenfalls unten, um diesen Effekt dort noch zu verstärken.<br />
Der Kegel besteht aus mattem Glas und wird an der Spitze gummiert, damit man dort gut anfassen und die Leuchte ausrichten kann. Wenn das Licht einmal schlafen gehen soll kann man die Leuchte einfach hinlegen. Durch die Induktivität kann nicht nur auf lästige Kabel, sondern auch noch auf den Schalter verzichtet werden, dadurch ist man flexibel wie nie.</p>
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<p>Ambient-Light</p>
<p>Bei der zweiten Leuchte steht nicht das Fokussieren, sondern das Dimmen im Vordergrund. Der Kegel bietet sich auch dieses Mal an, allerdings liegt er auf der Seite. Die Durchmesser der beiden Kegel sind gleich, aber die Höhe ist hier geringer. Die Leuchte wird über die Rotation des Körpers gedimmt und auch ausgeschaltet. Dieser Kegel besteht ebenfalls aus mattem Glas, das an einer Seite stärker poliert ist und damit die Position mit der maximalen Leuchtkraft markiert. Die beiden Geometrien stammen aus einer Familie, aber werden ihren unterschiedlichen Funktionen angepasst. Diese Leuchte soll hier ein angenehmes, diffuses Licht abstrahlen und damit das erste Licht erweitern. Die beiden Modelle ergänzen sich so.</p>
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<p>Devices</p>
<p>Die Induktion lässt sich auf viele andere Elektrogeräte ausweiten. So kann man an dem Tisch sein Handy la- den, die Musikboxen gleichzeitig ansteuern oder den Ventilator betreiben. Was auch immer das Herz begehrt! Mittlerweile können viele Handys schon über Induktion geladen werden, für alle andere Geräte gibt es Adapter, die einfach wie ein Sticker aufgeklebt oder im inneren eingesteckt werden können. Genauso lässt sich auch mit anderen Objekten verfahren, bis sich Induktion endgültig durchgesetzt hat. Da das Gerät selber den Strom zieht kann es auch nicht überladen werden oder durchbrennen.<br />
Am Ende kann man sogar seinen Kaffee auf dem Tisch warmhalten&#8230;</p>
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<p>Technik</p>
<p>In den Platten verbirgt sich die technische Komponente des Tisches: 152 Induktionsspulen sind dort hexagonal angeordnet und sorgen so für eine gleichmäßige Stromübertragung.<br />
Durch das Anheben der ersten Tischplatte kann die Technik ohne Probleme überprüft und erneuert werden und selbst wenn sie veraltet, muss der Tisch nicht entsorgt, sondern kann einfach aktualisiert werden.<br />
Damit die Spulen im selben Rhythmus funktionieren gibt es noch Taktgeber, Netzteile und für jede Spule eine Platine. Die sorgen dafür, dass die Induktion nicht nur an einer bestimmten Stelle funktioniert, sondern großflä- chig verteilt ist.<br />
Das einzige Kabel, dass benötigt wird, um alle Objekte auf dem Tisch mit Strom zu versorgen, ist ein weißes Textilkabel. Das kann aber auch nach Belieben ausgetauscht und angepasst werden, da es ein Kaltgeräteste- cker besitzt. Das Kabel kann einfach vom Tisch getrennt werden, wenn er mal umziehen möchte. Der Stecker ist so angeordnet, dass er sich gut erreichen lässt und man sich nicht vor dem Tisch verbeugen muss, wenn man mal das Kabel zieht.</p>
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<p>Umsetzung</p>
<p>Das induktive Laden kann auf viele Bereiche im Alltag angewendet werden und der Schreibtisch ist nur ein Beispiel. Ich habe diesen Bereich ausgewählt, weil dort besonders viele elektronische Geräte zusammenkommen und die Kabel den Arbeitsablauf wirklich erschweren oder behindern können.<br />
In Zukunft werden Büroarbeitsplätze immer flexibler und Mitarbeiter können zwischen verschieden Arbeits- plätzen wählen. Wenn diese mit Induktion ausgestattet wären, könnte man die wichtigsten Utensilien, wie den Laptop und das Handy, überall mit hinnehmen und unkompliziert arbeiten. Das Konzept kann zum Beispiel auch auf Hotels oder Cafés übertragen werden.</p>
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<p>Als Konsumenten stehen vorerst eine junge, technisch versierte Zielgruppe im Vordergrund. Langfristig wird sich die Induktion im Alltag von uns allen etablieren, da es für den User die unkomplizierteste Art ist Strom zu nutzen. Das wiederum macht das Konzept auch für Händler interessant. Wer zuerst den Markt mit einer relativ jungen Technologie erobert, hat den Vorteil neue Standards setzen zu können und kann sich dadurch einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Für Zahnbürsten und Herde hat die dieses Prinzip bereits be- währt, für Autos ist es auf dem Vormarsch. Es wird Zeit auch den Arbeitsalltag zu revolutionieren.</p>
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<a href='http://www.esther-haering.de/wp-content/uploads/2014/04/Kabelsalat.mp4'>Kabelsalat</a>

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